Tag 159 – Von Verstimmungen zum Fliegen, ist es manchmal nur ein Flügelschlag.

Tag 159 – Von Verstimmungen zum Fliegen, ist es manchmal nur ein Flügelschlag.

Eva.
Ich habe in den letzten Monaten hin und wieder beschrieben, wie schwer es mir manchmal zu Mute war. Bis vor dem Jakobsweg, fiel es mir schwer mich der neuen Welt zu öffnen.
Da waren neue Bedürfnisse, neue Schlafqualitäten, neue Dimensionen des engen Raumes und das neue „alte Ich“, das integriert werden wollte.

Es gelang mir immer wieder mich ein bisschen schwebend zu fühlen, auch darüber schrieb ich, doch, das war meistens, wenn ich etwas komplett für mich machen konnte, wie mein geliebtes Tango tanzen oder eine Massage genießen. (Ich ziehe den Hut vor allen, die das im ersten Jahr mit Baby gar nicht machen können, weil die Umstände es einfach nicht zulassen. Danke an dieser Stelle an Jan, der doch so viel Vater ist, wie er es, so glaube ich, manchmal selbst nicht glaubt.)

Seit einigen Tagen merke ich, dass die Leichtigkeit wiederkehrt, und jetzt auch gemeinsam mit Luis. Es ist so faszinierend, wenn wir zusammen „fliegen“ können – auf dem Spielplatz, beim singen (was Luis, glaube ich, besser beherrscht als ich…?), beim einfach sein.

Ich muss gestehen, dass ich vor der Geburt fürchtete, dass das Leben still stehen wird, für mindestens 3 Jahre.
Ich bin sehr froh, dass ich schon recht schnell feststellen durfte, dass das Leben hier und jetzt lebendiger ist als mir manchmal lieb ist… Es bewegt sich so rasant, und doch so langsam und es ist wunderschön.
Ich glaube, dass dies ein Funken des Glückes ist.

Und auf der anderen Seite, sehe ich Jan, der sich im Augenblick schwerer tut. Und das heißt: Rollentausch. ?
Füreinander da sein.
In einem Monat dann erst einmal in Deutschland, Heimatkräfte sammeln.

Eine Welle der spanischen Wärme für euch! ☀️

P.S. Ich hoffe, dass das Bild nicht zu freizügig ist, aber, wenn ich meine Gedanken offenlege, dürfte auch ein Oberschenkel drin sein? ??‍♀️?

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