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Integration extrem benachteiligter Mädchen der indigenen Stammesbevölkerung in das Schulsystem

Referenz-Nr.: 2018 – PAT – 001

In Madhya Pradesh lebt ein großer Anteil der Angehörigen der indigenen Stammesbevölkerung, vor allem Adivasis und Dalits. Die außerhalb des Kastensystems stehenden Adivasis und Dalits sind vom wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben ausgeschlossen. Sie leiden an Mangel- und Unterernährung.

Insbesondere die Kinder sind hiervon betroffen. So auch in der Gemeinde Deoli im Distrikt Khandwa. Hier gehört der größte Teil der Bevölkerung zur indigenen Stammesbevölkerung, und zwar zu der Gruppe der Korkus. 90 % der Korkus leben unterhalb der Armutsgrenze, nur 32 % dieser Bevölkerungsgruppe kann lesen und schreiben. Die Alphabetisierung der Frauen ist besonders gering. 75 % der Korkus-Kinder sind von Mangelernährung betroffen, 37 % der Kinder sind extrem untergewichtig. Die Korkus haben aufgrund fehlender finanzieller Mittel keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Viele Kinder sterben aufgrund von Unter- oder Mangelernährung oder Krankheiten, wie Grippe, Magen-Darmerkrankungen, Durchfall und Masern. Die Kindersterblichkeit liegt bei 70 (Anzahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben, pro 1.000 Lebendgeburten).

Die Mädchen der indigenen Stammesbevölkerung sind besonders benachteiligt, da sie Jungen gegenüber als minderwertig angesehen werden und mit wenig Respekt behandelt werden. Aufgrund dessen haben sie oft psychische Probleme und verfügen über wenig Selbstbewusstsein. Frühverheiratung und verfrühte Schwangerschaften kommen sehr häufig vor. So kommt es vor, dass bereits 12-jährige Mädchen schwanger sind. Ferner werden die Mädchen in Haushaltsarbeiten und in landwirtschaftliche Aktivitäten der Eltern eingebunden. Ihre kulturellen Eigenarten werden in den staatlichen Schulen nicht berücksichtigt. All dies führt dazu, dass diese Mädchen keinen Zugang zu Schulbildung haben und somit in ihrem Recht auf Bildung beschnitten sind.

Bildung ist die Grundvoraussetzung für soziale und wirtschaftliche Integration und Aufstiegschancen. Daher ist der Zugang zu Schulbildung entscheidend für die Verbesserung der Lebensbedingungen dieser extrem benachteiligten Gruppen, insbesondere der Mädchen. Hierin liegt das größte Potential für Veränderung und nachhaltiger Wirkung für die Zielgruppe.

Oberziel des Projektes ist es daher, gesicherte Bildungsmöglichkeiten für die extrem benachteiligten, von Armut betroffenen Mädchen der Gruppe der Adivasis und Dalits im Distrikt Khandwa sowie der Gruppe der Korkus in Deoli, Distrikt Khandwa, zu schaffen. Damit leistet das Projekt einen maßgeblichen Beitrag zur Verbesserung der Bildungssituation, der Erhöhung der Einschulungsrate und der Reduzierung der Schulabbrecherquote und damit letztendlich zur Armutsreduzierung in der Projektregion.

Das Mädchen-Internat St. Joseph in der Gemeinde Deoli bietet die nachhaltige und innovative Lösung für die benachteiligten Mädchen der indigenen Stammesbevölkerung. Die Mädchen erhalten hier eine fundierte und qualitativ hochwertige Schulbildung. Jährlich werden 50 Mädchen im Alter von 5 bis 13 Jahren der extrem benachteiligten und diskriminierten Gruppe der Adivasis, Dalits und Korkus im Internat St. Joseph schulisch gefördert.

Über die schulische Bildung hinaus bietet das Internat den Mädchen eine Basisversorgung bestehend aus medizinischer und hygienischer Versorgung sowie einer geregelten und ausgewogenen Ernährung an, so dass sie auch in gesundheitlicher Hinsicht unterstützt werden und damit einen Schritt aus der Armut ihrer Herkunftsfamilien gehen.

Durch gezielte Maßnahmen im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenzen entwickeln die Mädchen darüber hinaus ein gesundes Selbstbewusstsein.

So führt das Internat führt kulturelle und soziale Aktivitäten durch und vermittelt den Mädchen gute Umgangsformen und moralische Werte. Den Mädchen wird auch vermittelt, vor Publikum aufzutreten. Außerdem werden Tanz-, Gesangs- und Musikkurse durchgeführt und Theaterstücke eingeübt.

Die Diözese Khandwa engagiert sich ferner in der sogenannten Bildungsoffensive. Die Schwestern und Priester des Internates beraten die Eltern der benachteiligten Mädchen und überzeugen sie von der Wichtigkeit der Schulbildung für die Mädchen. Ergebnis der Bildungsoffensive ist, dass immer mehr Mädchen von ihren Eltern im Internat oder in anderen Schulen angemeldet werden. Die Diözese Khandwa vermittelt den Eltern erfolgreich, dass ihre Kinder im Internat schulisch und persönlich optimal gefördert werden.

Insofern verfolgt das Internat einen ganzheitlichen Ansatz der Förderung der Mädchen. Bildung, Versorgung und Aufklärung werden hier gleichermaßen angeboten. Nur so können die Mädchen in ihrer gesamten Entwicklung gefördert werden. Dies alles bietet die Grundlage für eine gesicherte Zukunftsperspektive für die Mädchen, die zu gebildeten und selbstbewussten Bürgern heranwachsen und qualifizierte Berufe ergreifen können. Die Integration der benachteiligten Mädchen in das Schulsystem und in die Gesellschaft findet somit auf allen wesentlichen Ebenen statt. Dies ist ein innovativer und modellhafter Ansatz, der auf andere Projekte dieser Art übertragen werden kann.

Helfen Sie den extrem benachteiligten Mädchen in Indien und sichern Sie den Mädchen eine berufliche Zukunft und eine nachhaltige Integration in die Gesellschaft.

Mit rund 2640 € sichern Sie 12 Mädchen Zugang zu schulischer Bildung sowie zu medizinischer und hygienischer Versorgung für ein ganzes Jahr. Die Mädchen erhalten ferner eine geregelte Ernährung sowie die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung.

Haben Sie Teil an der Entwicklung der extrem benachteiligten Mädchen und fördern Sie unser Internat.

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